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Althaus will Opel in großem Stil entlasten

Thüringen will offenbar einen völlig neuen Weg gehen, um Opel in Eisenach zu retten:
Die Landesentwicklungsgesellschaft LEG soll das Unternehmen stützen. Über ein erprobtes Finanzierungs- und Leasingmodell soll das Eisenacher Unternehmen von Werks- und Immobilienkosten freigestellt werden, damit mehr "Cash" für die Produktion vorhanden ist.
Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) machte gestern dieses Angebot des Landes auf TLZ-Frage bei seinem ersten Auftritt in Erfurt öffentlich, nachdem seine Stellvertreterin Birgit Diezel beim Jahresempfang der Industrie- und Handelskammer (IHK) noch geheimnisvoll von neuen und kreativen Ideen gesprochen hatte. Dieses Angebot des Landes an Opel wird jetzt geprüft, erklärte der Regierungschef. Thüringen hat so einen eigenen Rettungsplan für den Standort Eisenach vorgelegt.

Denn dort wächst die Sorge der Belegschaft, wie es mit dem Unternehmen weitergeht. Die Opelaner haben für den Kampf um ihre Arbeitsplätze die volle Unterstützung nicht nur der Menschen aus der Region. 5000 Unterschriften aus ganz Thüringen - darunter Hunderte von Lesern der TLZ - überreicht Betriebsratschef Harald Lieske am Dienstag an Kanzlerin Angela Merkel (CDU), wenn diese den Opel-Stammsitz in Rüsselsheim besucht. "Ich kann mich nur für das große Engagement der Thüringer und die Solidarität der TLZ-Leser bedanken", so Lieske.

Quelle: TLZ Thüringen

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